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Mulchfolie und andere Bodenabdeckungen: Arten und Anwendung

Ein schöner Garten macht viel Arbeit – Jäten und Gießen gehören zu den häufigsten Aufgaben. Kahler Boden wird bei Regen zu Matsch, trocknet ohne Regen aus, und Unkraut wächst selbst auf kargem Boden. Eine gute Bodenabdeckung – von organischem Mulch bis zur Mulchfolie – löst diese Probleme.

Arten der Bodenabdeckung

Bodenabdeckungen lassen sich in zwei große Gruppen einteilen: organische und anorganische.

Organische Bodenabdeckungen bestehen aus biologisch abbaubaren Materialien (Rasenschnitt, Laub, Kompost, Stroh, Sägemehl, Holzhackschnitzel oder Mulch usw.). Das bedeutet, dass sie mit der Zeit in den Boden übergehen – Sie müssen sie also regelmäßig ergänzen. Als Zwischenkategorie lässt sich vielleicht biologisch abbaubarer, kompostierbarer Kunststoff betrachten.

Anorganische Bodenabdeckungen bauen sich in der natürlichen Umgebung nicht von selbst ab. Zu dieser Gruppe gehören Kunststoffe, Steine und Kies sowie andere nicht abbaubare Materialien.

Organische Bodenabdeckungen sind bei Gärtnern sehr beliebt, denn ihre Zersetzungsprodukte versorgen den Boden mit Nährstoffen, wirken wärmedämmend und können die Ausbreitung von Unkraut eindämmen. Ihr größter Nachteil: Sie verschwinden mit der Zeit und müssen daher ersetzt werden. Zudem verstecken sich Schädlinge wegen des organischen Materials gern darin.

Anorganische Bodenabdeckungen haben den Vorteil, dass sie weniger Pflege benötigen und nicht häufig erneuert werden müssen. Sie schmücken den Boden allerdings nur, ohne ihn zu nähren, und manche eignen sich nicht einmal zur Unkrautunterdrückung.

Bekannte Lösungen zur Bodenabdeckung

Organische Bodenabdeckung:

Schubkarre voller Rasenschnitt als organischer Mulch

1. Laub – Das gesammelte Laub wird vor dem Ausbringen zerkleinert.

2. Stroh – Zum Abdecken wird Stroh aus den Halmen verschiedener Getreidearten verwendet.

3. Kompost – Kompostierte Reste unterschiedlichster organischer Abfälle werden auf dem Boden verteilt.

4. Rasenschnitt – Liefert vielen Pflanzen ideale Nährstoffe.

Anorganische Bodenabdeckung:

1. Steine – Werden meist zu dekorativen Zwecken eingesetzt, sind aber in der Regel auch wirksam gegen Unkraut.

Durch schwarze Mulchfolie gepflanzte Setzlinge

2. Kunststoff – Wird in der Landwirtschaft häufig zum Schutz empfindlicher Gemüse- und Obstkulturen eingesetzt und unterdrückt ebenfalls Unkraut. Zudem hilft er dem Boden, die Feuchtigkeit möglichst gut zu speichern.

3. Glas, Gummi und Papier – Eine kostengünstige Lösung, wenn das Material aus Haushaltsresten stammt.

Mulchfolie: Bodenabdeckung mit Kunststofffolie

Einer der größten Vorteile von Mulchfolie aus Kunststoff: Sie erhöht die Bodentemperatur, sodass die Pflanzenwurzeln mehr Wasser und Nährstoffe aufnehmen und schneller wachsen können. Die Folie ist meist schwarz, da Schwarz die Sonnenstrahlen absorbiert und die Wärme an den Boden abgibt. Schwarze Folie hemmt zudem das Unkrautwachstum: Ohne Licht sterben die Unkräuter schnell ab. Im Gemüse- oder Obstgarten werden Löcher in die Folie geschnitten, in die die Jungpflanzen gesetzt werden.

Unser auf Säcke und Folien spezialisiertes Unternehmen setzt von Anfang an auf Umweltbewusstsein und eine nachhaltige Zukunft. Wir gehörten in Ungarn zu den Ersten, die bei einem Teil ihrer Produkte auf biologisch abbaubare Rohstoffe umgestellt haben.

Bei uns gibt es keinen Produktionsabfall, denn wir recyceln ihn vollständig. 65 % der von uns eingesetzten Rohstoffe sind recycelt.