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Alles, was Sie über Stretchfolie wissen müssen
Stretchfolie ist eine gut dehnbare Kunststofffolie (meist lineares Polyethylen niedriger Dichte, LLDPE), die vor allem zur Ladungssicherung auf Paletten dient. Sie schützt die Ladung zudem vor Feuchtigkeit, Verrutschen und Umkippen und wird in verschiedenen Verfahren und Ausführungen hergestellt.
Arten von Stretchfolie

Stretchfolie lässt sich nach der Verwendung unterscheiden:
Maschinenstretchfolie (weiter unterteilbar in vorgereckte und dehnbare Typen)
Handstretchfolie
Nach dem Herstellungsverfahren:
Gießverfahren (Cast-Folie)
Blasverfahren (Blasfolie)
Nach dem Aussehen:
transparent
eingefärbt
Der Vorteil von gegossener Stretchfolie: Sie ist günstiger als geblasene und daher weiter verbreitet. Gegossene Stretchfolie haftet beidseitig, sodass die Wicklung zusammenhält. Geblasene Stretchfolie ist stärker belastbar und dehnt sich besser. Ihre höhere Reißfestigkeit ist von Vorteil, wenn Ladungen mit scharfen Kanten auf der Palette gesichert werden.
Optisch haben beide Varianten Vor- und Nachteile. Transparente Folie ist praktisch, weil Sie sehen, was sich auf der Palette befindet; dunkle, eingefärbte Folie ist dagegen genau dann nützlich, wenn der Inhalt der Ladung nicht sichtbar sein soll.
Eigenschaften von Stretchfolie
Stretchfolie ist bis zu einer bestimmten optimalen Dehnung elastisch. Sie reißt in der Regel erst bei einer Dehnung von über 500 %, doch weder beim manuellen noch beim maschinellen Wickeln lohnt es sich, über 300 % hinauszugehen.
Die Eigenschaften der produzierten Folie hängen außerdem von der Foliendicke, der Herstellungstechnologie und den eingesetzten Additiven ab.
Allgemeine Eigenschaften:
einfach in der Anwendung
wirtschaftlich
schützt die Ware
beständig gegen Temperatur- und Witterungseinflüsse
schützt auch vor Schäden durch Staub
Schwarze oder blickdichte Stretchfolie schützt die Produkte zusätzlich vor UV-Strahlung.
Wie wählen Sie die richtige Stretchfolie aus?
Zunächst sollten Sie entscheiden, ob Sie die Folie für die manuelle oder die maschinelle Verpackung einsetzen. Ein weiterer Entscheidungspunkt ist, ob transparente oder eingefärbte Folie besser zu Ihren Produkten passt. Danach wählen Sie die Foliendicke, die sich für die Verpackung und einen optimalen Schutz am besten eignet. Sie hängt vom Gewicht und von der Art der Ladung, von der Verpackung der einzelnen Produkte innerhalb der Ladung und von der Transportart ab. Unsere Fachleute helfen Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen Folienqualität und Foliendicke. Auch individuelle Anforderungen erfüllen wir mit kurzen Lieferzeiten.
Aufgrund steigender Erdölpreise haben die Hersteller eine stärkere, dünnere Stretchfolie entwickelt, für deren Herstellung weniger erdölbasiertes Harz benötigt wird – und die daher weniger kostet.
Wie wird die Stretchfolie richtig angelegt?
Auch wenn Stretchfolie einfach zu verwenden ist: Es ist keineswegs egal, wie Sie die Palette umwickeln. Achten Sie beim Beladen der Palette darauf, dass die Kartons nicht über die Palettenkante hinausragen. Unregelmäßig und ungeordnet beladene Paletten sind anfällig und können die Sicherheit anderer Ladungen gefährden.
Beim manuellen Wickeln beginnen Sie am besten an einer Ecke der Palette: Befestigen Sie das Folienende an der Palettenecke und arbeiten Sie sich dann in Runden nach oben. Soll auch die Oberseite des Ladeguts abgedeckt werden, beginnen Sie an einer der oberen Ecken und wickeln diagonal zur gegenüberliegenden Ecke; anschließend wiederholen Sie dies auf der anderen Diagonale. Für das manuelle Wickeln können Sie einen Handabroller (Applikator) verwenden.